10 Sep. UV-LED-Härtung: Geräte in fünf Arbeitslängen
Excelitas erweitert seine wassergekühlten UV-LED-Aushärtungssysteme Phoseon VeriCure um vier kürzere Varianten. Die Baureihe ist damit in Arbeitslängen von 750, 900, 1050, 1200 und 1350 mm erhältlich. Die Systeme sind unter anderem für die Härtung von Beschichtungen auf Holz, MDF, Bodenbelägen und Metall sowie für Druckanwendungen vorgesehen.
Die Lichtquellen basieren auf einer Halbleiter-Lichtmatrix (SLM) und verfügen über ein wassergekühltes Wärmemanagement sowie eine Regelung der UV-Strahlungsintensität. Nach Angaben von Excelitas beträgt die Abweichung der Bestrahlungsstärke über die gesamte Fläche maximal ±10 %.
Die einzelnen LED-Module lassen sich in Segmenten von 75 mm ansteuern. Dadurch kann die UV-Emission abschnittsweise an die jeweilige Anwendung angepasst werden, beispielsweise bei komplexen oder unebenen Oberflächen. Die Ausgangsleistung ist zudem stufenlos regelbar.
Für die Einbindung in Produktionsanlagen unterstützen die VeriCure-Systeme verschiedene Kommunikationsprotokolle und Schnittstellen, darunter OmniCure AC Series, Analog, Modbus TCP/IP und Phoseon CLIP. Das Gehäuse erfüllt die Schutzart IP66 und kann über eine T-Nut montiert werden. Optional ist ein austauschbares Schutzglas erhältlich, das das Primärfenster vor Beschädigungen und Verschmutzungen schützt.
Die UV-LED-Systeme sind mit Wellenlängen von 365, 395 und 405 nm erhältlich. Laut Excelitas benötigen die LED-Lichtquellen keine Aufwärmzeit und stehen nach dem Einschalten unmittelbar für den Härtungsprozess zur Verfügung. Gegenüber herkömmlichen Quecksilberdampflampen soll sich der Energieverbrauch je nach Anwendung um bis zu 60 % reduzieren. Zudem kommen die Systeme ohne Quecksilber aus und erzeugen kein Ozon.
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Quelle und Bild: www.excelitas.com

