10 Sep. Aktive Ausrichtung von Pancake-Optiken
Trioptics hat mit dem OptiCentric PRO Module ein System für die aktive Ausrichtung von Pancake-Optiken in der Serienfertigung von VR-Headsets vorgestellt. Pancake-Architekturen verkürzen den optischen Strahlengang und ermöglichen dadurch flachere Headsets. Gleichzeitig erfordern sie laut Trioptics Montage- und Bauteiltoleranzen im niedrigen einstelligen Mikrometerbereich.
Das OptiCentric PRO Module misst die Zentrierung der Linsenelemente während der Montage und ermöglicht deren Ausrichtung vor dem endgültigen Fügen. Die Messzeit beträgt nach Angaben des Herstellers weniger als zwei Sekunden pro Messung. Das Modul ist für die Integration in bestehende Produktionslinien vorgesehen.
Für die Messung nutzt das System zwei synchronisierte optische Messköpfe, die jeweils eines der beiden Linsenelemente erfassen. Auf diese Weise bestimmt das System gleichzeitig die Position aller vier Linsenoberflächen im dreidimensionalen Raum. Dabei bleiben die Linsen statisch, während sich die Messköpfe drehen. Dieses Messprinzip soll die Position der Optiken während der Ausrichtung und Aushärtung stabil halten.
Für die Positionierung kommen hochpräzise Hexapod-Manipulatoren mit sechs Freiheitsgraden zum Einsatz. Damit lassen sich Position und Neigung der Linsenelemente über die Raumachsen anpassen.
Je nach Ausführung kann das OptiCentric PRO Module die Linsenelemente anhand ihrer optischen oder asphärischen Achse ausrichten. Die Variante Bifocal misst die optische Achse, die Variante Asphere die asphärische Achse. Eine weitere Ausführung erfasst sowohl die optische als auch die asphärische Achse.
Weitere Informationen vom Hersteller
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Quelle und Bild: www.trioptics.com

