04 Aug. MicroLED-Displays: Der Weg zur Volumenproduktion
Das Spin-off Pixel-Flo der britischen University of Sheffield hat eine Seed-Finanzierung über 5,25 Millionen Pfund (etwa 6,15 Mio. Euro) abgeschlossen. Das Unternehmen bietet mit seiner proprietären Continuous-Flow-Mass-Transfer-Technologie eine Lösung für einen kritischen Engpass in der Herstellung von MicroLED-Displays.
Derzeit wird die breite Einführung von MicroLEDs durch Skalierbarkeitsprobleme bei mechanischen Massenübertragungsverfahren eingeschränkt. Pixel-Flo entwickelt nach eigenen Angaben einen hoch skalierbaren, kosteneffizienten Ansatz für die Herstellung von MicroLED-Displays. Dadurch könnten diese Displays zu deutlich geringeren Verarbeitungs- und Materialkosten hergestellt werden. Zukünftige MicroLED-Displays sollen eine zwei- bis fünfmal höhere Helligkeit sowie eine zwei- bis viermal höhere Energieeffizienz als herkömmliche Displays bieten.
Das Unternehmen zufolge basiert die Technologie auf zwei proprietären Komponenten: einer MicroLED-Tinte sowie einer Erweiterung bestehender Beschichtungsanlagen. Ziel ist es, den Fertigungsprozess besser auf große Displayformate skalieren zu können.
Die Finanzierungsrunde wurde den Angaben zufolge von Northern Gritstone angeführt, mit zusätzlichen Investitionen von SCVC, dem Parkwalk Northern Universities Venture Fund sowie dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF).
Quelle und Bild: pixel-flo.com
Bildunterschrift: Das Team von Pixel-Flo.

