08 Apr. MWIR-Kamera für die Automatisierung
Für industrielle Automatisierungsanwendungen hat Flir die gekühlten A6450-MWIR-Kameras auf den Markt gebracht. Die A6450 basiert nach Angaben des Herstellers auf einem Hot-MWIR-Detektor in Kombination mit einem linearen Kühler, der eine Betriebsdauer von bis zu 27 000 Stunden verspricht. Diese verlängerte Lebensdauer soll den jährlichen Wartungsbedarf erheblich reduzieren. Eine Bildrate von 125 Hz ermöglicht die präzise Erfassung thermischer Hochgeschwindigkeitsereignisse sowie feiner Temperaturschwankungen an sich bewegenden Produkten. Die laut Herstellerangaben hohe thermische Empfindlichkeit erlaubt es Anwendern, bereits im Frühstadium Fehler, Materialinkonsistenzen oder Prozessabweichungen in der Fertigung zu erkennen. So sollen sich Ausschuss, Nacharbeit und ungeplante Ausfallzeiten reduzieren lassen.
Die A6450 basiert laut Hersteller auf der Elektronik der A6700-Serie und unterstützt GigE Vision, GenICam und andere branchenüblichen Protokolle. Aufgrund der geringeren Ausfallzeiten, Wartungskosten und Betriebsrisiken eignen sich die gekühlten MWIR-Kameras nach Angaben von Flir als Automatisierungskomponenten für den 24/7-Dauerbetrieb, beispielsweise in der zerstörungsfreien Prüfung, der Prozessüberwachung und Inline-Qualitätssicherung.
Um unterschiedliche Produktionsumgebungen zu unterstützen, bietet die A6450 flexible leistungsstarke Optiken und umfangreiche Kalibrierungsoptionen. Benutzer können laut Anbieter Hunderte von Kalibrierungsprofilen direkt in der Kamera speichern, wodurch die Unterstützung mehrerer Produkte, unterschiedlicher Materialien und verschiedener Inspektionsszenarien vereinfacht wird. Bensbesondere in Produktionsanlagen mit häufigen Umstellungen ist dies von Vorteil. Die flexible Kameraplattform kann Anwendungen in verschiedenen Produktionslinien unterstützen, was die Hardwarekomplexität reduziert und die Effizienz erhöht.
Weitere Informationen vom Hersteller
Quelle und Bild: www.flir.com

