3-D-Triangulations­kamera mit hoher Datenrate

3-D-Triangulations­kamera mit hoher Datenrate

AT Sensors hat mit der C7-Serie eine neue 3-D-Triangulationskamera für datenintensive Anwendungen in der industriellen Messtechnik vorgestellt. Die Kamera ist mit einer Nbase-T-Schnittstelle ausgestattet und erreicht Datenraten von bis zu 5 Gbit/s. Mit einer Auflösung von 3072 Pixeln pro Profil richtet sie sich nach Angaben des Herstellers an hochauflösende Inline-Anwendungen, bei denen herkömmliche 1-GigE-Schnittstellen an ihre Grenzen stoßen.

Die gesteigerte Datenübertragungsrate ermöglicht es, deutlich mehr Informationen parallel zu übertragen oder bestehende Datenströme schneller auszulesen. So lassen sich nach Angaben des Herstellers verschiedene Datentypen wie 3-D-Profildaten, Intensitäts-, Reflectance- und Scatter-Informationen gleichzeitig und ohne Qualitätsverluste bereitstellen. Dies soll die Leistungsfähigkeit in Produktionsprozessen mit hohen Taktzeiten verbessern und bisherige Engpässe in der Datenverarbeitung reduzieren. In Verbindung mit der integrierten Warp-Technologie zur On-Sensor-Datenverarbeitung werden Messdaten bereits im Bildsensor parallel verarbeitet und vorselektiert. Dadurch erreicht die Kamera Profilgeschwindigkeiten von bis zu 95 kHz bei einer praxisnahen Regionhöhe von 50 Zeilen.

Eine direkte Laseranbindung über einen integrierten Laser-Link-Connector ermöglicht die Steuerung von Intensität und Pulsparametern über das GenICam-Protokoll. Die Kommunikation erfolgt dabei direkt mit dem Lasercontroller, wodurch externe Komponenten reduziert und die Systemintegration vereinfacht wird.

Die Kamera ist nach Angaben des Herstellers für Anwendungen ausgelegt, bei denen hohe Datenvolumen und stabile Messergebnisse erforderlich sind, etwa in der Elektronikfertigung, im Advanced Packaging der Halbleiterindustrie, in Inline-Inspektionsprozessen sowie bei Anwendungen in der Stahlindustrie oder der Infrastrukturüberwachung.

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Quelle und Bild: www.at-sensors.com