Technologieforum Laser Photonik

Neues Zentrum für Anwendungen und Montage von Antriebs­systemen

Sponsored Post – Der Motion-Control-Spezialist Aerotech baut seine Kapazitäten am Standort Fürth deutlich aus. Neben der Einrichtung eines Laserlabors wird dort künftig auch ein Teil der Montage von Antriebskomponenten stattfinden. Das Unternehmen schafft damit ein europäisches Zentrum für die Entwicklung, Erprobung und Validierung laserbasierter Fertigungsprozesse sowie für die kundennahe Montage von Antriebskomponenten.

Das neu errichtete Laserlabor in Fürth bietet Kunden aus ganz Europa die Möglichkeit, laserbasierte Fertigungsprozesse direkt vor Ort mit Produkten von Aerotech zu testen und zu optimieren. Ziel ist es, Anwendungen unter realistischen Bedingungen zu demonstrieren und gemeinsam mit Kunden weiterzuentwickeln. Das Labor soll langfristig als europäisches Kompetenzzentrum für die Mikromaterialbearbeitung dienen.

Geleitet wird das Labor von Dipl.-Ing. Oliver Hentschel, der über mehr als zwölf Jahre wissenschaftliche Erfahrung in der Laser- und Photonikforschung verfügt. Am Standort Fürth verantwortet Hentschel nun den technischen Ausbau des Labors sowie die Planung und Durchführung von Kundenversuchen. Anwender können hier die Aerotech-Komponenten direkt im Zusammenspiel testen – von Laserscannern über Mehrachssysteme bis zur Steuerung.

Hightech-Kern: Ultrakurzpulslaser von Light Conversion

Kernstück des Labors ist ein Ultrakurzpulslasersystem des langjährigen Partners Light Conversion. Das Unternehmen gilt weltweit als Pionier für Femtosekundenlaser- und Lasersysteme und eröffnete 2025 ein neues 400-Quadratmeter-F&E-Labor im Silicon Valley. Die Kooperation mit Aerotech umfasst die Bereitstellung eines kundenspezifischen Laser­scan- und Motion-Control-Systems für anspruchsvolle Anwendungen in der Halbleiter-, Elektronik- und Medizingerätefertigung.

„Die Nutzer können bei uns direkt prüfen, ob und wie eine gewünschte Anwendung umsetzbar ist“, berichtet Oliver Hentschel. „Im Labor werden Machbarkeitsstudien, Prozessoptimierungen und Versuchsreihen unter realitätsnahen Bedingungen durchgeführt. So lassen sich etwaige Risiken beim Übergang in die industrielle Fertigung deutlich verringern. Nach Rücksprache können auch kleinere Anlaufserien gefertigt werden, um die Übertragbarkeit auf die Serienfertigung zu validieren.“

Weiterer Ausbau geplant

Auf einer Laborfläche von rund 50 Quadratmetern können perspektivisch bis zu vier Systeme betrieben werden. Zum Start ist ein komplettes System vorgesehen; im Verlauf der kommenden zwei Jahre soll die Ausstattung kontinuierlich erweitert werden.

de.aerotech.com

 

Bild: Aerotech