15 Sep. VisionLib: AR-Tracking-Funktionen erweitert
Visometry hat die Version 4.0 seiner Tracking-Bibliothek VisionLib veröffentlicht. Die Software adressiert industrielle Anwendungen von Augmented und Mixed Reality, bei denen reale Objekte präzise digital erfasst werden müssen. Fünf neue Funktionen sollen die Stabilität und Handhabung des Objekt-Trackings verbessern, vor allem unter schwierigen Bedingungen.
Eine zentrale Neuerung ist die Funktion ‚Stationäres Objekt‘. Sie soll die Tracking-Stabilität bei großen Bauteilen verbessern, indem SLAM-basierte Kameraposition und modellbasiertes Tracking enger verknüpft werden. Dies unterstützt Nutzer, wenn das Kamerabild nur Teilbereiche eines Modells erfasst . Zudem können Anwender nun Tracking-Anker direkt aus dem Unity-Kontextmenü als vorgefertigte digitale Objekte exportieren. So lassen sich Setups einfacher einrichten, verwalten und projektübergreifend wiederverwenden.
Darüber hinaus erleichtert VisionLib 4.0 dem Anbieter zufolge die Definition individueller Tracking-Parameter in Unity und reduziert Fehlerquellen. Eine verbesserte Validierung verhindert fehlerhafte Typkonvertierungen bei Parametern und verringert damit unerwartetes Verhalten. Schließlich wurden Benutzeroberfläche und APIs überarbeitet, um Konsistenz und Bedienbarkeit des SDK zu verbessern.
VisionLib 4.0 ist plattformübergreifend verfügbar und für industrielle Qualitätsprüfungen, Wartung und Schulung ausgelegt. Das Unternehmen Visometry mit Sitz in Darmstadt wurde 2017 als Spin-off des Fraunhofer IGD gegründet. Neben VisionLib entwickelt es mit Twyn ein AR-System für visuelle Qualitätsinspektion im Maschinen-, Anlagen- und Automobilbau. Das Team vereint laut Unternehmensangaben langjährige Forschungserfahrung mit industrieller Anwendungsorientierung und bietet Lösungen zur präzisen Objektverfolgung und digitalen Transformation.
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Quelle und Bild: visometry.com

