30 Juli Laserschweißen ohne Laserschutzzelle
Mit der neuen Laserschweißoptik SCW (Safe Component Welding) ermöglicht Scansonic MI nach eigenen Angaben das Laserschweißen ohne Laserschutzzelle. Die kompakte Bearbeitungseinheit erfüllt die Anforderungen der Laserklasse 1. Ein speziell entwickelter Schutzaufsatz ist dafür der an der Optik angebracht; eine Formdüse umschließt den Schweißbereich und verhindert so das Austreten von gefährlicher Laserstrahlung. Dafür wird sie individuell an die Geometrie des jeweiligen Werkstücks angepasst. Das Bedienpersonal soll dem Hersteller zufolge zu jeder Zeit zuverlässig geschützt sein, ohne dass eine zusätzliche Einhausung verwendet werden muss. Lediglich eine einfache Roboterschutzzelle ist notwendig, was die Gesamtkosten im Vergleich zu klassischen Laserschweißsystemen deutlich senken soll.
Eine integrierte Bilderkennung deckt einen Arbeitsbereich von 5 mm x 25 mm ab. Anwenderinnen und Anwender können so mittels Teach-Verfahren die Position, an der geschweißt werden soll, sicher festlegen.
Ein zentrales Element ist nach Angaben des Herstellers außerdem das umfassende Sicherheitssystem: Eine redundante Sensorik misst kontinuierlich den Abstand zwischen Werkstück und Formdüse. Wird der Grenzwert von 0,2 mm überschritten, erfolgt keine Freigabe der Strahlquelle. Die Lösung erfüllt alle Anforderungen an die industrielle Serienfertigung.
Die neue SCW-Optik ist dem Hersteller zufolge als vollintegrierte Lösung erhältlich, inklusive der Steuerung (mit Safety-Komponenten), Laserquelle von Brightlight Laser, Kühlung und Absaugung.
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Quelle und Bild: www.scansonic.de

