Technologieforum

Fachkonferenz: Additive Fertigung von Druckgeräten

Eine zweitägige Veranstaltung des TÜV Süd widmet sich den Verfahren zur Herstellung druckführender Geräte und Komponenten mithilfe der Additiven Fertigung. Sie birgt zwar Vorteile auch für dieses Anwendungsfeld; allerdings muss sichergestellt sein, dass additiv produzierte Druckgeräte die Anforderungen der europäischen Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU erfüllen. Das gilt auch für Werkstoffe und Halbzeuge, die mit additiven Verfahren produziert und in Druckgeräten oder als Druckgerät eingesetzt werden.

Die Fachtagung ‚Additive Fertigung von Druckgeräten‘ – am 7. und 8. Dezember in München – nimmt dem Veranstalter zufolge den gesamten Herstellungsprozess in den Blick. Ausgehend vom Stand der Normung, befassen sich die Vorträge des ersten Tags mit den Anforderungen an Rohstoffe und Werkstoffe sowie mit der Qualitätssicherung bei der Produktion. „Neben der Qualitätssicherung kommt der Zertifizierung eine entscheidende Rolle zu“, sagt Gunther Kuhn, Leiter Produktmanagement im Geschäftsfeld Anlagensicherheit bei TÜV SÜD Industrie Service. „Denn durch die Zertifizierung wird der Nachweis erbracht, dass Werkstoffe und Komponenten die gesetzlichen Anforderungen auch wirklich erfüllen.“

Am zweiten Konferenztag geht es zunächst um den Stand der Forschung beispielsweise bei der Integration der Additiven Fertigung in den Druckgerätebau und bei der zerstörungsfreien Prüfung, bevor der praktische Nutzen der Additiven Fertigung von Druckgeräten an konkreten Anwendungsbeispielen gezeigt wird.

Die Teilnahme kostet 860 Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.